Des Teufels Versuchungen

Nicht mehr unnötig Geld auszugeben, ist ja einer meiner ersten Schritte auf der Liste. Ich tu mir da relativ leicht mit dieser Aufgabe, weil einfach gar nichts da ist, das ich ausgeben könnte.

Damit ich allerdings nicht gänzlich ohne Herausforderung und Versuchung im „Bewerb“ bleibe, öffnen sich ab und zu kleine Türspalte. Da passt gerade mal eine Fußspitze rein. Mehr nicht. Das ist wie mit dem Esel und der Möhre. Damit das Vieh läuft und den Karren zieht, von mir aus auch aus dem Dreck, muss man ihm eine Belohnung in Aussicht stellen.
Aber wenn die Möhre dann zu oft wieder weggezogen wird, denkt sich auch der größte Esel irgendwann: „Alter, leck mich!“

Mir zur Entspannung und ohne Karotte einige wahllos angeklickte Passagen der „Gespräche mit Gott“ reingezogen.
Ist aber nicht gut fürs Relaxen, weil der Kopf umso mehr arbeitet, je mehr dieser komische Gott einem erzählt. Erleuchtung ist wahrlich nichts für bequeme Gemüter.

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