Transformation?

Ja, wenn man sich so umschaut in der Welt, muss man leider konsterniert konstatieren: Ach Gott, so viel Elend überall. Nicht bloß die hungernden Kinder, die vielen Kriege und so fort. Nein, alles im Grunde. Alles ein einziges großes Elend.

Ja.

Eh.

Stimmt.

Du lutscht also zumindest bereits an der roten Pille, wenn du solche hehre Erkenntnisse schürst.

Schlimmer ist da ja nur noch das Elend unserer jeweils eigenen Performance hier im Zuge des Erdenauftritts. Aber unsere Augen sind schließlich nach außen gerichtet, weg von uns selbst. Das wird seinen guten Grund haben. Wer schaut schon gern in die Hölle hinein, wenn man doch auch auf sie hinausblicken kann? Das Übel ist immer und überall. Außer im JETZT und im MIR.

Wie innen, so auch außen

Dass sich diese Welt in einem so dermaßen erbärmlichen Zustand befindet, ist also DEINE Schuld! Ja, du hast schon richtig gelesen. DEINE!
Klar, meine Schuld ist es auch. Und die vom Typen dort hinten in der vierten Reihe ebenfalls.
Freizusprechen sind in dieser Causa nur die, die schon wieder weg sind und die, die noch kommen.

„SCHULD?“, rufst du jetzt vielleicht erstaunt aus, wenn du , dass es sowas wie Schuld nicht gibt in der spirituellen Welt. Zahlreiche Weisheits- und Lebenslehrer sagen dazu: „Du sollst nicht bewerten!“

Ich sag dazu: „Immer schön locker bleiben!“ Wenn ich Zustände nicht zumindest in eher gut und eher Mist einteile, werde ich nie was ändern.

Und nun die blöde Frage: wenn so ziemlich jeder halbwegs bemerkt, dass hier irgendwas nicht ok sein kann, also eher Mist und zumindest einige auch schon erahnen, dass sie selbst da nicht ganz ohne Einfluss sind…
Ja, warum ändert sich dann nichts? Weder im Außen, noch im Inneren?

Alles beginnt in jedem Einzelnen selbst

Sei die Veränderung, die du dir für die Welt wünscht!
So oder so ähnlich hat das mal jemand ausgedrückt, und ich hoffe, dass es nicht dieser berüchtigte Hitler war, von dem sie alle so ungern reden, sonst zählt der schöne Spruch ja wieder nicht. Aber Hitler war meines Wissens ja der mit dem schönen Gleichnis über die Lilien auf dem Felde: „DIE MÜSSEN DA WEG, DA KOMMT EINE AUTOBAHN HIN!“

Ja, auch ich würfe eine Dose Taurin mit Zucker ziemlich sicher achtlos weg, nachdem ich sie leer getrunken hätte, wenn ich denn sowas söffe. Aber damit verschandle ich nicht die Natur.
Die Autobahn bei 160… also 130… also meistens 80 bis 30 natürlich, ist vielleicht Umwelt, aber wohl kaum Natur. Dort können Milliaren Blechbüchsen liegen, ohne dass es mir mein Gewissen zerreisst.

Trotzdem sollte ich das nicht tun, denn die Dose ist ja nur ein Symbol. Ist ja erst der Anfang, ist die Spitze des Eisbergs.
Wer Dosen nicht in den Dosenabfall wirft, der wirft irgendwann auch Purchen zu Poden oder Babys, die er zuvor aus dem Inkubator… naja, du weisst schon.

Jetzt ist immer – Warten ist doof

Warte also nicht auf die Midlifekrises, um dein Leben zu überdenken und umzulrempeln, denn eine Redbull-Dose von der nagelneuen Harley geworfen ist auch nicht viel besser als eine aus dem VW Golf-Fenster geschmissene.
Mach es doch so wie ich und tu so, als ob jetzt ein guter Zeitpunkt wäre.

JETZT.

Und wohin soll die Reise gehen?
Ja, ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber könnte es unter Umständen möglich sein, dass ein glücklicher Mensch keinen Schaden anrichtet

Und wenn alle glücklich wären… wäre das dann so schrecklich schwul wie in „demolition man“? Mit sanften Grüßen?
Nein, es wäre schön. Also kann die Reise wohl nur dorthin gehen.

Die Lösung? Frieden, Freiheit, Liebe? Solcherlei?

Ich hab aber keine Lust, alleine glücklich zu werden. Weil ich egoistisch genug bin, zu sagen: warum soll ich mich dann mit den ganzen Unglücklichen abgeben müssen? Nur weil die zu faul sind, sich mal ein bisschen zu transformieren? Und man braucht ja auch ein Weibchen. Und ein Hundchen. Und ein Häuschen. Die müssen auch irgendwie zum neuen Glück passen. Also komm schon, sei kein Frosch!

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