Über diese Website

Erwachen. Erleuchtung.

Große, bedeutungsschwere Worte. Aber ich denke, dass diese Begriffe nunmal am ehesten einen großen, breiten Deutungskonsens aufweisen. Man weiß so einigermaßen, was gemeint ist, oder?

Um es subjektiv und halbwegs konkret zu definieren: Erwachen ist für mich das Bemerken und Eingestehen, von Anfang an in einer verlogenen, destruktiven, lebensverachtenden und bewusst limitierten Welt ein ebensolches Leben zu führen bzw. führen zu müssen. Also die Matrix-Trilogie im Grunde. Diese dreiteilige Doku bringt es ja ohnehin auf den Punkt.

Der Weg zur bzw. das Streben nach Erleuchtung ist das, was man dann daraus macht. Im besten Falle. Das Erwachen wird niemals etwas an den Zuständen ändern, denn das Wissen ist passiv. Das Handeln aber sehr wohl. Für einen selbst, für das Umfeld, für die Umwelt und die Welt im Ganzen.

Wie der Titel dieser Website also bereits sanft andeutet, geht es hier um diesen Weg. Und wenn man als Ziel das Verbessern und Verschönern des Lebens nennt, so kommt man meiner persönlichen Definition schon sehr nahe. Das Glücklich sein als Sinn und Ziel des eigenen Daseins. Das unendliche Bestreben, diese oft zitierte „beste Version von sich selbst zu werden“. Nur so kann die Welt genesen und nur so kann jeder Mensch ein lebenswertes Dasein genießen. Alles andere kann einfach nicht unser aller Bestimmung sein.

Auf diesem Weg gibt es aber keine fixen Zeit- und Wegangaben. Jeder befindet sich an einem anderen Punkt der Reise. Jeder wählt auch einen anderen, eigenen Weg. Und es ist für fast jeden ein mühsamer. Immerhin muss so gut wie alles, was man jahrzehntelang als Wahrheit und Sinn in sich gesammelt hat, ausgetauscht werden. Eine komplette Existenz muss man zerstören. Sich selbst nämlich oder was daraus gemacht wurde von der Geburt an.

Meine Intention:

Erstens sollen die Texte, die auf dieser Seite erscheinen, jenen Mitmenschen, die sich irgendwo auf dieser gedachten Strecke zwischen A und B befinden, Anregung, Inspiration, Trost, Unterstützung und vielleicht sogar Hilfe sein.

Zweitens wäre es natürlich wunderbar, wenn sich Menschen hier finden. Wiederfinden. Sich selbst und auch andere. Selbst wenn es nur ein paar wären, die hier auf welche Weise auch immer, zusammen kommen. Denn ich denke, dass alle, die sich angesprochen fühlen, aus leidvoller Erfahrung wissen, wie schwierig es ist, aus dem ersten Leben auszubrechen und demnach froh über jede Seele sind, die sich Ihnen als Wegbegleiter offenbart.

Die Texte dürfen/können/sollen aber auch Diskussionsgrundlage sein und hierbei ist jede Meinung und jede gemäßigte Opposition willkommen. In Zeiten, wo die Abschaffung der Gedanken- und Meinungsfreiheit so dermaßen unverhohlen auf die Spitze getrieben wird, kann man nur mit leisem guten Beispiel und lautem Protest sowie Ungehorsam entgegenwirken.

Zu meiner Person:

Ich befinde mich zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Homepage noch am Start. Ich habe noch keinen einzigen aufrichtigen und konsequenten Schritt auf diesem Weg getan. Aber wie ein Skirennläufer im Training habe ich in den letzten Jahren sehr viel Zeit damit verbracht, die Piste in Gedanken abzufahren und mir die Position der vielen Torstangen einzuprägen. Es lauern vom Start weg viele Fallen und gefährliche Passagen. Doch jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen.

Feigerweise habe ich mich hierfür kontinuierlich in eine Lebenssituation manövriert, die es mir unmöglich macht, dieses erste Leben, an das wir uns alle so klammern, weil wir nichts anderes kennengelernt haben, weiterzuführen. Ich habe dieses große Drama, diesen knallharten Einschnitt, der bei den meisten Mitmenschen überhaupt erst für das Hinterfragen und dann für eine 180-Grad-Wende die Voraussetzung bildet, bewusst erzwungen, um diesen ersten Schritt tun zu müssen. Anders hätte ich es vermutlich nicht geschafft. Anders hätte das erste Leben geendet, doch das zweite hätte nicht mehr begonnen.

Ein Mehrwert dieser Website ist demnach, dass hier auch eine Transformation in Echtzeit miterlebt werden kann. Dies mag für Interessierte recht hilfreich sein, um für das eigene Leben eine Art Standortbestimmung durchführen zu können.

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